Hantavirus stability and inactivation
Vandenabeele L, Ayanwale A, Pietschmann T, Nilsson-Payant B

Thomas Pietschmann leitet das Institut für Experimentelle Virologie am TWINCORE. Er schloss 1996 sein Biologiestudium an der Universität Würzburg und der Duke University (Durham, NC, USA) ab. Im Jahr 2000 promovierte er am Institut für Virologie der Universität Würzburg über Mechanismen der viralen Morphogenese bei Retroviren und schloss sich als Postdoc der Gruppe von Professor Ralf Bartenschlager am Institut für Virologie in Mainz an. Im Jahr 2002 wechselte er gemeinsam mit Bartenschlager an die Abteilung für Molekulare Virologie der Universität Heidelberg. Dort gründete Thomas Pietschmann eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe, die sich mit der Morphogenese und dem Eintrittsmechanismus des Hepatitis-C-Virus befasste.
Im Frühjahr 2007 wurden er und seine Forschungsgruppe ans TWINCORE berufen. Thomas Pietschmann ist gewähltes Mitglied des Vorstands der Gesellschaft für Virologie und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF). Zudem ist er Sprecher des Forschungsprogramms „Infektionsforschung“ des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung.
Wir untersuchen, wie die Assoziation von HCV mit Lipoproteinen zur Persistenz des Virus beiträgt, indem sie den Eintritt in Leberzellen beeinflusst und vor Antikörpern schützt. Ziel ist es, neue Erkenntnisse für die Entwicklung eines HCV-Impfstoffs zu gewinnen.
Wir untersuchen, wie Antikörper vor einer HCV-Infektion schützen, insbesondere welche Eigenschaften sie bei einer ausheilenden Infektion haben. Ziel ist es, Antikörper zu identifizieren, die für einen wirksamen Impfstoff gegen HCV wichtig sind.
Das Projekt untersucht die Faktoren, die den Speziesbarrierenmechanismus von HCV bestimmen und es unmöglich machen, die Infektion in Tiermodellen zu erforschen. Ziel ist es, genetische Screening-Systeme anzuwenden, um In-vivo-Modelle für die Impfstoffforschung zu entwickeln.
Wir entwickeln Hochdurchsatz-Screening-Assays, um antivirale Moleküle gegen RSV und SARS-CoV-2 zu identifizieren. Dabei nutzen wir Substanzbibliotheken, untersuchen neue Wirkmechanismen und streben innovative Therapien an.
Vandenabeele L, Ayanwale A, Pietschmann T, Nilsson-Payant B
Berg K, Haid S, Vafadarnejad E, Carpentier A, Geffers R, Wiegmann B, Saliba A, Erhard F, Pietschmann T
Youssef M, Döpke M, Ginkel C, Ye K, Bankwitz D, Krey T, Pietschmann T, Sheldon J
Risch T, Hellwinkel B, Mostert D, Kany A, Solga D, Seedorf T, Heimann D, Hoppstädter J, Kohnhäuser D, Hilgers J, Fries F, Deschner F, Brönstrup M, Kirschning A, Sieber S, Pietschmann T, Kiemer A, Herrmann J, Müller R
Meister T, Nocke M, Heinen N, Burkard T, Brüggemann Y, Westhoven S, Trüeb B, Ebert N, Thomann L, Lubieniecki K, Lubieniecka J, Döring K, Herrmann M, Haid S, Pietschmann T, Wiegmann B, Tao R, Pfefferle S, Addo M, Thiel V, Drexler I, Babel N, Phuc Nguyen H, Brown R, Todt D, Steinmann E, Pfaender S

TWINCORE-Forschende untersuchen Genaktivität in Wirtszellen

Forschungsprojekt „OPERA“ zur Weiterentwicklung antiviraler Wirkstoffe gestartet

Forschungsteam aus Bochum und Hannover zeigt, dass das Hepatitis E-Virus auch andere Organe als die Leber befällt