
"Solidarität ist für mich ein ganz starkes Zeichen einer Gesellschaft gegen Verunsicherung."
Der Niedersächsische Landesbischof Ralf Meister im Gepräch über Resilienz und Partizipation

Das TWINCORE wurde 2008 vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und der Medizinischen Hochschule Hannover gegründet. Wir vereinen die Expertise von Medizinern und Wissenschaftlern aus verschiedensten Disziplinen, um gemeinsam Antworten auf die drängenden Fragen der Infektionsforschung zu finden. Unser Fokus: translationale Forschung – die Brücke zwischen Grundlagenwissenschaft und klinischer Anwendung.
Das diesjährige TWINCORE-Symposium
Pathways to infection resilience
findet am 3. und 4. September statt.

Der Niedersächsische Landesbischof Ralf Meister im Gepräch über Resilienz und Partizipation

Studie aus Hannover untersucht die Ausbreitung von Klebsiella auf der Neugeborenen-Intensivstation.

TWINCORE-Forschende untersuchen Genaktivität in Wirtszellen
Wir betreiben translationale Infektionsforschung, um die Prävention, Diagnose und Behandlung von Infektionskrankheiten beim Menschen zu verbessern. Dabei fokussieren wir uns auf drei Themenbereiche, die unsere Forschungsarbeit auszeichnen. Erfahren Sie hier, wie wir vorgehen und welche Ergebnisse wir dabei erzielen.
Unter der Leitung unserer besten Wissenschaftler arbeiten diverse Arbeitsgruppen an verschiedenen Projekten innerhalb unserer Forschungsthemen.
Szafrański S, Joshi A, Steglich M, Yang I, Qu T, Behrens W, Muthukumarasamy U, Melidis D, Schaefer-Dreyer P, Grischke J, Hegermann J, Nejdl W, Häussler S, Stiesch M
Sidarous L, Ibrahim M, Elhadidy M, Abouelfetouh A, Saif N, Aboelnaga N, Shehat M, Youssef M, Badr E
Moch J, Kappes J, Jauregui R, Schmaus H, Dietrich M, Thies D, Roesner L, Werfel T, Förster R, von Witzendorff D, Debarry J, Winkelmann M, Oberthür S, Clausen J, Gogol M, Cornberg M, Kraft A, Niehaus C
In Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurologie und der Metabolomics-Abteilung untersucht das Projekt Stoffwechselprodukte im Hirnwasser, um Biomarker für ZNS-Infektionen und Zellschäden zu identifizieren und Long COVID sowie virale von autoimmunen Erkrankungen zu unterscheiden.
Wir untersuchen, warum HCV-Infektionen teils spontan abheilen, oft aber chronisch werden, und warum RSV-Infektionen bei manchen Kindern schwer verlaufen. Mithilfe moderner Sequenzierungstechnologien analysieren wir die genetischen Merkmale von Wirten und Erregern, um die Anfälligkeit zu verstehen.
Humane, potenziell neutralisierende Antikörper gegen HEV haben die Entwicklung neuer Nachweisverfahren für das Virus in Patientenproben vorangebracht. Mit serologischen und funktionellen Analysen werden Marker für den Verlauf und die Therapie chronischer Infektionen ermittelt.
Das CoViPa-Konsortium nutzt computergestützte Hochdurchsatz-Virusentdeckung und evolutionäre Analysen, um RNA-Viren mit hohem Spillover-Risiko und potenzielle tierische Wirtsreservoirs zu identifizieren und neue Pathogenitätsfaktoren zu erforschen.
Ralf Meister, Bischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Hannover
„Partizipation und Resilienz an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft“
Moritz Gaidt, IMP - Research Institute of Molecular Pathology, Wien
Marylyn M. Addo - UKE Hamburg

