
Wie RSV die Immunabwehr in Atemwegszellen manipuliert
TWINCORE-Forschende untersuchen Genaktivität in Wirtszellen

Das TWINCORE wurde 2008 vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und der Medizinischen Hochschule Hannover gegründet. Wir vereinen die Expertise von Medizinern und Wissenschaftlern aus verschiedensten Disziplinen, um gemeinsam Antworten auf die drängenden Fragen der Infektionsforschung zu finden. Unser Fokus: translationale Forschung – die Brücke zwischen Grundlagenwissenschaft und klinischer Anwendung.
The LISA Sommerakademie findet vom 23. August bis zum 11. September 2026 statt. Anmeldungen sind bis zum 31. März möglich.

TWINCORE-Forschende untersuchen Genaktivität in Wirtszellen

Diverse Origins - One Goal

Insgesamt 23. ausgezeichnete Dissertation am TWINCORE
Wir betreiben translationale Infektionsforschung, um die Prävention, Diagnose und Behandlung von Infektionskrankheiten beim Menschen zu verbessern. Dabei fokussieren wir uns auf drei Themenbereiche, die unsere Forschungsarbeit auszeichnen. Erfahren Sie hier, wie wir vorgehen und welche Ergebnisse wir dabei erzielen.
Unter der Leitung unserer besten Wissenschaftler arbeiten diverse Arbeitsgruppen an verschiedenen Projekten innerhalb unserer Forschungsthemen.
Dinkelborg K, Niehaus C, Bremer B, Wundes C, Tiede A, Petruch N, Deterding K, Kraft A, Hartleben B, Cornberg M, Wedemeyer H, Behrendt P, Maasoumy B
Berg K, Haid S, Vafadarnejad E, Carpentier A, Geffers R, Wiegmann B, Saliba A, Erhard F, Pietschmann T
Behrens M, Terroba-Navajas P, Willemse E, Schädelin S, Comabella M, Münz C, Lauc G, Bartsch Y, Kuhle J, Lünemann J
Immunmodulatorische Medikamente können systemische Nebenwirkungen haben. Dieses Projekt testet Nanocarrier, die Wirkstoffe gezielt in myeloide Immunzellen einschleusen, um Nebenwirkungen zu reduzieren und die lokale Wirkung zu erhöhen.
Das Projekt untersucht die Immunantwort des zentralen Nervensystems bei Virusinfektionen, insbesondere die Rolle von Typ I IFN, Mikroglia und Monozyten in der Enzephalitis-Entwicklung sowie deren Einfluss auf Anfälle und Hippocampusschäden.
Durch die Anwendung statistischer Genetikmethoden auf Erregergenomsequenzen wollen wir genetische Determinanten von Phänotypen wie Pathogenität, Virulenz und Antibiotikaresistenz identifizieren und validieren, z.B. bei E. coli und P. aeruginosa.
Populationsgenetische Studien zeigen, dass genetische Variabilität zwischen Bakterienstämmen die Entwicklung antimikrobieller Resistenzen beeinflussen kann. Durch den Einsatz der automatisierten Laborevolution (ALE) untersuchen wir, wie genetische Hintergründe die AMR-Evolution steuern.
Prof. Dr. med. Axel Hamprecht
Universitätsinstitut für Medizinische Mikrobiologie und Virologie
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
"Carbapenemase-producing Enterobacterales - Molecular Characterization and Diagnostic Tools for the Early Detection of a Silent Epidemic"
"Warum ist regulatorische Wissenschaft wichtig für die translationale Medizin und Grundlagenforschung?"

