
Der Resistenzentwicklung einen Schritt voraus
Wie Bakterien Resistenzen gegen Antisense-Antibiotika entwickeln - und wie sich künftige Therapien weniger anfällig dafür machen lassen

Das TWINCORE wurde 2008 vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und der Medizinischen Hochschule Hannover gegründet. Wir vereinen die Expertise von Medizinern und Wissenschaftlern aus verschiedensten Disziplinen, um gemeinsam Antworten auf die drängenden Fragen der Infektionsforschung zu finden. Unser Fokus: translationale Forschung – die Brücke zwischen Grundlagenwissenschaft und klinischer Anwendung.
Das diesjährige TWINCORE-Symposium
Pathways to infection resilience
findet am 3. und 4. September statt.

Wie Bakterien Resistenzen gegen Antisense-Antibiotika entwickeln - und wie sich künftige Therapien weniger anfällig dafür machen lassen

Ein Team von Forschenden aus Hamburg, Berlin, Göttingen und Hannover liefert Hinweise auf einen möglichen Kreuzschutz durch einen bereits zugelassenen Zaire-Ebolavirus-Impfstoff.

Gedächtnis-B-Zellen dominieren die Anpassung an neue Coronavarianten
Wir betreiben translationale Infektionsforschung, um die Prävention, Diagnose und Behandlung von Infektionskrankheiten beim Menschen zu verbessern. Dabei fokussieren wir uns auf drei Themenbereiche, die unsere Forschungsarbeit auszeichnen. Erfahren Sie hier, wie wir vorgehen und welche Ergebnisse wir dabei erzielen.
Unter der Leitung unserer besten Wissenschaftler arbeiten diverse Arbeitsgruppen an verschiedenen Projekten innerhalb unserer Forschungsthemen.
Xie E, Schubert M, Reeb J, Seligmann B, Schaks M, Müsken M, Steffen A, Stradal T, Haid S, Rottner K, Sieben C
Tapken I, Rahmel-Stein K, Ehlers C, Cieri F, Detering N, Schüning T, Bjelica B, Mindermann C, Neuhoff S, Schmitt L, Leo M, Hagenacker T, Illsinger S, Di Schiavi E, Graalmann T, Petri S, Kalinke U, Claus P
Baydemir I, Nikolka F, Bulut Ö, Ferreira A, Kilic G, Geckin B, Kramer R, Cuenca-Escalona J, Floor E, Báez-Magaña M, Matzaraki V, Deckers J, Anbergen T, van Elsas Y, Beldman T, Moorlag S, Charlotte J de Bree L, Spanou V, Andriopoulou T, Li Y, Karagianni E, Novakovic B, Sohrabi Y, Joosten L, Hiller K, Domínguez-Andrés J
Immunmodulatorische Medikamente für rheumatische Erkrankungen beeinflussen gezielt Immunzellen und Botenstoffe. Dieses Projekt untersucht ihre Wirkung auf Impfantworten, um individuell passende Therapien zu finden.
In Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurologie und der Metabolomics-Abteilung untersucht das Projekt Stoffwechselprodukte im Hirnwasser, um Biomarker für ZNS-Infektionen und Zellschäden zu identifizieren und Long COVID sowie virale von autoimmunen Erkrankungen zu unterscheiden.
Humane, potenziell neutralisierende Antikörper gegen HEV haben die Entwicklung neuer Nachweisverfahren für das Virus in Patientenproben vorangebracht. Mit serologischen und funktionellen Analysen werden Marker für den Verlauf und die Therapie chronischer Infektionen ermittelt.
Patienten mit chronisch rheumatischen Erkrankungen haben ein erhöhtes Infektionsrisiko durch starke Entzündungen. Dieses Projekt untersucht Entzündungen in verschiedenen Geweben, insbesondere bei systemischer Sklerose, um gezielte Therapien zu entwickeln.
Prof. Heidi Drummer
University of Melbourne, Burnet Institute
"Development of hepatitis C vaccine candidates to generate neutralizing antibodies"
"Warum ist regulatorische Wissenschaft wichtig für die translationale Medizin und Grundlagenforschung?"

