
Neue Erkenntnisse zur Spinalen Muskelatrophie
Forschende untersuchen den Einfluss auf das Immunsystem.

Das TWINCORE wurde 2008 vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und der Medizinischen Hochschule Hannover gegründet. Wir vereinen die Expertise von Medizinern und Wissenschaftlern aus verschiedensten Disziplinen, um gemeinsam Antworten auf die drängenden Fragen der Infektionsforschung zu finden. Unser Fokus: translationale Forschung – die Brücke zwischen Grundlagenwissenschaft und klinischer Anwendung.

Forschende untersuchen den Einfluss auf das Immunsystem.

Wie Bakterien Resistenzen gegen Antisense-Antibiotika entwickeln - und wie sich künftige Therapien weniger anfällig dafür machen lassen

Ein Team von Forschenden aus Hamburg, Berlin, Göttingen und Hannover liefert Hinweise auf einen möglichen Kreuzschutz durch einen bereits zugelassenen Zaire-Ebolavirus-Impfstoff.
Wir betreiben translationale Infektionsforschung, um die Prävention, Diagnose und Behandlung von Infektionskrankheiten beim Menschen zu verbessern. Dabei fokussieren wir uns auf drei Themenbereiche, die unsere Forschungsarbeit auszeichnen. Erfahren Sie hier, wie wir vorgehen und welche Ergebnisse wir dabei erzielen.
Unter der Leitung unserer besten Wissenschaftler arbeiten diverse Arbeitsgruppen an verschiedenen Projekten innerhalb unserer Forschungsthemen.
Hartmann O, Preusse M, Heroven A, Felgner S, Gür M, Kordes A, Wolff Bengtsen V, Roghanian M, Zhao X, Müsken M, Gomez N, Häussler S
Frommeyer Y, Sun J, Wu J, Kennepohl B, Witte J, Gomez N, Battermann J, Becker L, Cetraro P, Verstraten R, Tomasch J, Pich A, Depledge D, Dedon P, Häussler S
Pape T, Pak O, Graalmann T, Ehlers C, Deutscher J, Spiegelberg D, Horn P, Stahl K, Hoeper M, David S, Sommer N, Seeliger B
Das Projekt entwickelt Methoden, um Antibiotika gezielt in Zellen wie alveolären Makrophagen zu transportieren, die bei Mycobacterium tuberculosis-Infektionen wichtig sind. So sollen Resistenzen überwunden und Nebenwirkungen reduziert werden.
Wir untersuchen, wie die Assoziation von HCV mit Lipoproteinen zur Persistenz des Virus beiträgt, indem sie den Eintritt in Leberzellen beeinflusst und vor Antikörpern schützt. Ziel ist es, neue Erkenntnisse für die Entwicklung eines HCV-Impfstoffs zu gewinnen.
Gemeinsam mit der Strukturbiologie der Universität Lübeck konnten erstmals humane, stark neutralisierende Antikörper gegen HEV identifiziert und charakterisiert werden. Diese zeigten eine protektive Wirkung im Mausmodell und werden derzeit für die klinische Anwendung weiterentwickelt, inklusive mRNA-basierter Applikationsmethoden.
Das CoViPa-Konsortium nutzt computergestützte Hochdurchsatz-Virusentdeckung und evolutionäre Analysen, um RNA-Viren mit hohem Spillover-Risiko und potenzielle tierische Wirtsreservoirs zu identifizieren und neue Pathogenitätsfaktoren zu erforschen.

