
Der Resistenzentwicklung einen Schritt voraus
Wie Bakterien Resistenzen gegen Antisense-Antibiotika entwickeln - und wie sich künftige Therapien weniger anfällig dafür machen lassen
Leiter des TWINCORE-Instituts für Infektionsepidemiologie übernimmt eine neue Abteilung der Weltgesundheitsorganisation in Genf

Zum 1. März 2023 verlässt Prof. Gérard Krause das TWINCORE - Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung und wechselt zur Weltgesundheitsorganisation WHO. Dort wird er eine neu eingerichtete Abteilung für „Surveillance Systems“ übernehmen. Am TWINCORE hat er seit 2016 das Institut für Infektionsepidemiologie geführt. Darüber hinaus leitete Krause auch die Abteilung Epidemiologie am HZI in Braunschweig und hatte Affiliationen mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) und der NAKO Gesundheitsstudie inne.
„Mit seinem Institut für Infektionsepidemiologie hat Gérard Krause das Forschungsportfolio des TWINCORE um ein wichtiges Feld erweitert“, sagt Prof. Ulrich Kalinke, geschäftsführender Direktor des TWINCORE, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung in Hannover. „Neben seiner Forschungstätigkeit war er außerdem ein wichtiges Mitglied des Krisenstabs am TWINCORE und hat in der Coronapandemie maßgeblich dazu beigetragen, dass unser Zentrum während der gesamten Krise handlungsfähig geblieben ist. Dafür sind wir ihm sehr dankbar. Für seine neuen Aufgaben bei der WHO wünschen wir ihm viel Erfolg.“
Eine umfangreiche Meldung mit ausführlichen Hintergrundinformationen über Gérard Krause finden Sie auf der Webseite des Helmholtz-Zentrumfs für Infektionsforschung:
https://www.helmholtz-hzi.de/de/aktuelles/news/news-detail/article/complete/gerard-krause-wechselt-vom-hzi-zur-who/.

Wie Bakterien Resistenzen gegen Antisense-Antibiotika entwickeln - und wie sich künftige Therapien weniger anfällig dafür machen lassen

Ein Team von Forschenden aus Hamburg, Berlin, Göttingen und Hannover liefert Hinweise auf einen möglichen Kreuzschutz durch einen bereits zugelassenen Zaire-Ebolavirus-Impfstoff.

Gedächtnis-B-Zellen dominieren die Anpassung an neue Coronavarianten