AMIBA: internationales Masterprogramm

AMIBA: internationales Masterprogramm

AMIBA steht für „Master of Infection Biology“, eingerahmt von Alemania –  Deutschland – und Argentina. Partner des TWINCORE ist die Universidad Católica de Córdoba (UCC), eine der führenden argentinischen Universitäten mit neu eingerichtetem Schwerpunkt für biologische Forschung.

Binationaler Masterstudiengang AMIBA gestartet

Seit diesem Herbst studieren acht junge Nachwuchswissenschaftler Infektionsbiologie im Rahmen des binationalen Masterprogramms AMIBA. Das Besondere an diesem Studiengang: Die Studierenden der Biowissenschaften oder Medizin – jeweils vier deutsche und vier argentinische – durchlaufen ein zweijähriges Trainingsprogramm zum „Master of Infection Biology“ an der argentinischen Universidad Católica de Córdoba und an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Für ihre Zeit im Ausland und die Reisekosten erhalten die Studenten ein Vollstipendium, sowie Intensivkurse in der jeweiligen Landessprache.

Seit August sind die vier europäischen Studierenden in Argentinien, lernen Spanisch und leben sich in die Studienkultur Córdobas ein. Sie studierten bislang an der französischen Universität Lille, an den Universitäten Erlangen und Dresden sowie im portugiesischen Lissabon. Gemeinsam mit ihren südamerikanischen Kollegen aus Buenos Aires, Córdoba und dem brasilianischen Riberao Preto besuchen sie in den ersten zwei Studiensemestern zunächst Basiskurse an der Universität Córdoba unter der Leitung des argentinischen Programmdirektors Prof. Dr. Hugo Luján. „Für die Kurse steht uns ein eigener Seminarraum in den Laboren des Institutes zur Verfügung“, erzählt Luise Gern, AMIBA-Teilnehmerin aus Hamburg, die bislang Zellbiologie in Lille studiert hat. „Die Kurse werden auf offiziell auf Englisch und z.T. manchmal sogar auf Spanisch abgehalten – je geübter wir werden, desto mehr Vorlesungen hören wir auch freiwillig auf Spanisch.“ Der Campus der Universität liegt etwa zehn Kilometer außerhalb Córdobas und die acht AMIBA-Studenten leben jeweils in Wohngemeinschaften über ganz Córdoba verstreut. Ihre Seminartage verbringen sie von morgens bis in den späten Nachmittag in ihrem akademischen Umfeld und meist auch in ihrer AMIBA Gruppe. Drei Wochen Vorlesungen, eine Woche lernen, Klausur schreiben – das ist der Rhythmus, in dem die acht Masteranden lernen. Er wird nur von einem einmonatigen Laborpraktikum unterbrochen. „Es ist sehr intensives Lernen“, sagt die junge Biologin, „durch unsere unterschiedlichen Vorstudien, sind die Voraussetzungen recht unterschiedlich, aber unsere Professoren geben sich sehr viel Mühe, unseren Wissensstand anzugleichen. Sie sind sehr engagiert – engagierter als ich das aus meinem bisherigen Studium kannte.“ Und sie stehen stets für einen intensiven Austausch zur Verfügung.

Zum dritten Semester werden die acht Studierenden nach Hannover an die MHH wechseln und z.B. Methodenwissen am Institut für Infektionsimmunologie / TWINCORE des deutschen Programmdirektors Prof. Dr. Tim Sparwasser erlernen. „Es ist besonders schön, dass wir als Gruppe gemeinsam nach Deutschland wechseln“, sagt Luise Gern. „Wir sind in der kurzen Zeit schon zu einer engen Gemeinschaft zusammen gewachsen. Und die Laborexpertise in Deutschland zu erlangen ist sinnvoll, da Laborarbeit in Argentinien durch lange administrative Wege z.T. langwieriger und komplizierter ist.“ Ob die acht Studenten ihre abschließende Masterarbeit dann in Deutschland oder Argentinien durchführen, steht ihnen frei. Die Absolventen erhalten einen Doppelabschluss der Medizinischen Hochschule Hannover und der Universidad Católica de Córdoba.

Möglich macht dieses umfangreiche Programm die Förderung des deutsch-Argentinischen Hochschulzentrums, einer durch deutsche und argentinische Ministerien geförderten Netzwerkuniversität.

Acht Studierende der Biowissenschaften oder Medizin – jeweils vier deutsche und vier argentinische – durchlaufen ein zweijähriges Trainingsprogramm. Sie besuchen sieben Monate lang Basiskurse in Argentinien und erlernen anschließend ebenso lange Methodenwissen in Deutschland. Ob sie ihre abschließende Masterarbeit in Deutschland oder Argentinien durchführen, steht ihnen frei. Die Absolventen erhalten einen Doppelabschluss der Medizinischen Hochschule Hannover und der Universidad Católica de Córdoba.

Möglich macht dieses umfangreiche Programm die Förderung des deutsch-Argentinischen Hochschulzentrums, einer durch deutsche und argentinische Ministerien geförderten Netzwerkuniversität.

Informationsmaterial

Hier finden Sie weitere Informationen zum binationalen Masterstudiengang AMIBA: